»… Ich gehe gerne auf Entdeckungsreise — ob hier und heute oder anderswo und gestern — nicht nur musikalisch …
Meine Neugier treibt mich immer wieder in entlegene Gegenden, aber auch auf schon bekannten Wegen finde ich gerne Neues. Deshalb hat auch jede für mich neu zu entdeckende Musik ihren eigenen Reiz und immer wieder den Zauber des ersten Erklingens bei Uraufführungen.
Besonders gerne unternehme ich meine musikalischen Expeditionen mit Gleichgesinnten und doch Andersartigen — am besten zu verwirklichen in einem gut eingespielten Kammermusikensemble, weshalb ihr — der Kammermusik — meine größte Leidenschaft gilt. Gegenseitige Inspiration läßt mich hier über mich selbst hinauswachsen und zu neuen Ufern aufbrechen …«
Regine Neubert absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule Frankfurt bei Dieter Vorholz und Alfred Breith, sowie Prof. Hubert Buchberger (Kammermusik). Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit an der Akademie für Tonkunst, Darmstadt, widmet sie sich intensiv der Kammermusik aller Epochen, insbesondere der Neuen Musik . Außer der Teilnahme an Kursen wie etwa beim LaSalle Quartet, bei Walter Levin, Saschko Gawriloff und Jenny Abel wirkt sie regelmäßig bei Konzerten und Rundfunkaufnahmen mit, die sie durch Deutschland und einige Länder Europas sowie zu bedeutenden internationalen Festivals führen.
»Ich bin in vielen musikalischen Stilen zu Hause und genieße diese Vielfalt. Mit der Gambe als Zweitinstrument reicht mein Repertoire von Consortmusik der Renaissance bis hin zu aktueller Popmusik.
Kammermusik liegt mir besonders am Herzen, da ich finde, dass die gegenseitige Herausforderung und Inspiration bei ihr am intensivsten ist. Ein Konzert ist für mich dann gelungen, wenn sich diese Intensität den Hörern so direkt wie möglich mitteilt.«
Birte Schultz begann ihr Studium als Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck und absolvierte ihre Künstlerische Reifeprüfung sowie das Konzertexamen an der Musikhochschule Frankfurt bei Susanne Müller-Hornbach und Prof. Gerhard Mantel. Gleichzeitig studierte sie dort Kammermusik bei Prof. Hubert Buchberger und Prof. Rainer Hoffmann. Zahlreiche Kurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma und mit dem LaSalle Quartet rundeten ihre Ausbildung ab. Rege Konzerttätigkeit in verschiedenen Kammermusikformationen führten sie nach England, Frankreich, Rumänien und Italien. Rundfunkaufnahmen entstanden vor allem mit zeitgenössischer Kammermusik.
Eike Wernhard studierte zunächst Schulmusik und Germanistik. Nach dem 1. Staatsexamen setzte er die künstlerische Ausbildung bei Andreas Meyer-Hermann in Frankfurt und bei Ludwig Hoffmann in München fort, bevor er mit dem Konzertexamen sein Studium abschloss. Bereits als Student unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der HfMDK; später hatte er eine Dozentur für Klavier und -methodik an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt inne und wurde schließlich zum SS 2004 auf die Professur nach Frankfurt berufen. Neben der Pflege des traditionellen Repertoires setzt sich Eike Wernhard engagiert für die Musik der Gegenwart ein und hat als Solist Werke zahlreicher Komponisten ur- bzw. erstaufgeführt, u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie in der Berliner Philharmonie und im Rahmen der Schwetzinger Festspiele mit dem Stuttgarter Rundfunkorchester; Luciano Berios Musiktheater "Un re in ascolto" bescherte ihm sogar einen Auftritt als "singender Pianist" auf der Bühne der Oper Frankfurt. Ergänzt werden seine künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten durch Publikationen für verschiendene deutsche Verlage: u.a. ein Essay über die Pianistin Clara Haskil, Artikel und Übersetzungen für "Musik in Geschichte und Gegenwart", Beiträge für Konzertführer sowie Programme der Salzburger Festspiele.
URL: http://www.trio-sciolto.de/musiker.html.html - Letzte Änderung: 05.03.2006
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